MEDITATIONEN FÜR KINDER 

Unsere Kinder sind Rohdiamanten. Alle Kinder sind neugierig, kreativ, wissbegierig, mutig und so offen. Das Tor zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein ist weit geöffnet. Kinder saugen alles förmlich auf, was sie wahrnehmen und mit ihren Sinnen erfahren. Ihr Entdeckergeist ist unerschöpflich. Sie sind schon früh wahre Lebenskünstler: wenn sie hinfallen, stehen sie auf. Und das viele viele Male, bis sie können, was ihr Bedürfnis ist. Aber sie brauchen auch Ermutigung, Anerkennung, Aufmerksamkeit und ganz  viel Liebe und Lob und Bestätigung. Eltern und Erzieher stehen vor vielen Herausforderungen. Einerseits wollen sie, dass ihre Kinder glücklich sind, andererseits sind sie sehr engagiert, aus ihren Kindern funktionierende, "erfolgreiche" Menschen zu machen. Sie überfrachten sie mit Ansprüchen und Leistungsanforderungen, denen die Kinder hilflos ausgeliefert sind. Kinder in jungen Jahren sind ja auf uns Erwachsene angewiesen, ohne uns können sie nicht überleben. Deshalb verraten Kinder sich selbst und ihre wahren Bedürfnisse und werden, wie wir sie haben wollen. In dieser Zeit des Heranwachsens vollbringt das Gehirn unserer Kinder Höchstleistungen. Und wir haben oft nichts Besseres zu tun, ihnen unsere " erwachsenen" Gedanken wie über einen Nürnberger Trichter "einzutrichtern". Unsere Kinder glauben uns und vertrauen uns vorbehaltlos. Sie entwickeln Glaubenssätze, die nicht ihrem wahren Selbst, ihrem Wesenskern entsprechen und die ihnen im späteren Leben oft zum Verhängnis werden, weil sie als Gewohnheiten ihr Leben bestimmen.

Was kann Meditation für Kinder bewirken?

  • Meditation für Kinder vermindert Stress und Angstzustände.

  • Meditation entspannt und fördert die Konzentration.

  • Mit der Erhöhung der Konzentration verstärkt sich die Wahrnehmung. Alle Sinne werden geschärft.

  • Mit dem Gehen in die Stille lösen sich unterbewusste Blockaden auf. Kinder trauen sich mehr zu, werden in der Schule aufmerksamer und erzielen bessere Noten.

  • Das Selbstwertgefühl wird gesteigert.

  • Kinder, die meditieren, kommen wieder in ihre Macht und erleben, wie sie ihr Leben kontrollieren. Sie erfahren ihre eigene Selbstwirksamkeit.

  • Meditation aktiviert das Belohnungssystem, und die Kinder fühlen sich glücklicher und befreiter.

  • Der Parasympatikus übernimmt die Regie, die Kinder verhalten sich auch nach der Meditation besonnener, ruhiger und gelassener. Sie geraten nicht so leicht in Wut oder Stress und in Auseinadersetzungen mit anderen Kindern.

  • Sie schlafen besser und können ausgeruht dem Unterricht folgen. Ihre Gedächtnisleistung verbessert sich.

  • Kinder zeigen nach Meditationen eine höhere Empathiefähigkeit.

Aus wissenschaftlichen Studien ( Maximilian-Universität München) ging hervor, dass sich auch die Beziehung zu den Eltern verbesserte. Die Kinder hatten durch wiederholtes Meditieren gelernt, impulsives Verhalten zu kontrollieren und Selbstbewusstsein aufzubauen und ihre sozialen Fähigkeiten zu verbessern. Es wurde auch eine Verringerung von posttraumatischen Störungen festgestellt. 

Was lernen Kinder, wenn sie kontinuierlich meditieren?

Mit Meditationen lernen Kinder, ihren Körper, ihre Emotionen und  ihre Gedanken besser zu "händeln". Sie lernen mit den Anforderungen des Alltags besser umzugehen und auf spielerische Weise zu lernen. Sie lernen ihre Gefühle besser zu verstehen. Sie lernen sich selbst zu beruhigen und sich selbst zu beobachten. Ein wichtiger Schritt, um eigenes Verhalten zu ändern. 

Atemreisen ermöglichen es Kindern, mit den eigenen Bedürfnissen in Berührung zu kommen und zu erfahren, was sie wirklich wollen. Sie lernen sich selbst zu mögen und sich nicht von den Bewertungen anderer, zum Beispiel der Mitschüler, abhängig zu machen. So werden Kinder, die häufig meditieren, auch selten Mobbingopfer.

Wie arbeite ich mit Kindern?

Ich biete Kindern immer nur geführte Meditationen an. Sie erfahren die Meditation auf spielerische Weise. Sie erleben Reisen mit dem Atem und andere spannende Geschichten, die einen märchen-und zauberhaften Charakter haben. Die Geschichten sind auf die Probleme des Kindes zugeschnitten. Natürlich auch auf sein Alter und sein Geschlecht. Jungen begeistern sich für andere Inhalte als Mädchen. Ich lasse in meinen selbsterdachten und selbst geschriebenen Geschichten oft ein Tier - ein Zauberwesen - eine Hauptrolle übernehmen, mit dem sich ein Kind identifizieren kann.

Als Autogene Trainerin für Kinder verbinde ich Meditationen häufig mit Inhalten aus dem Autogenen Training. In einem tiefen Ruhezustand kann das Gehirn dann auf verschiedenen Ebenen unproduktive Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster überschreiben, und es können sich neue neuronale Verbindungen herausbilden und sich vernetzen. 

Bei welchen Problemen von Kindern lassen sich gute Erfolge mit der Meditation erzielen?

Eigentlich bei allen Problemen, die mit Aufmerksamkeitsstörungen und Störungen des kindlichen Selbstwertes zu tun haben. Aber auch bei psychosomatischen Störungen.

ADHS ist ein großes Thema, nicht nur für die Eltern und die Kinder. 

Hier hat die Bildungspolitik eine sehr wichtige Aufgabe und Funktion, Meditation und Achtsamkeitstraining in Schulen und Kindergärten zu etablieren. Pädagogen und Erzieher in den Kitas sollten in Meditation für Kinder ausgebildet werden, um die Methoden in den Unterricht zu integrieren. Aber auch Sozialpädagogen in freien Einrichtungen sind gefordert.

Einige Schulen in Deutschland machen es vor und erzielen sehr gute Erfolge. Es gilt aber auch, die Eltern mit einzubinden.

 

Ich binde Eltern mit ein, indem sie selbst das Meditieren erlernen.

Kinder und Eltern inspirieren sich gegenseitig, so dass die Eltern-Kind - Kommunikation nach einem Meditationskurs vollkommen anders verläuft als vor dem Kurs. Die Eltern entwickeln ein neues Bewusstsein für die Bedürfnisse ihres Kindes und werden wesentlich empathischer und sind weniger selbstbezogen. Das Familienleben profiert sehr davon! 

Wie lange dauert eine Sitzung und für welches Alter ist Meditation geeignet?

 

Hier richte ich mich nach dem Alter des Kindes. Kinder können schon mit 6 Jahren meditieren, wenn die Meditationen entwicklungspsychologischen Kriterien entsprechen.

Ich unterhalte mich auch mit dem Kind vor und nach der Meditation. .

Manchmal baue ich kleine Interaktionsspiele oder Rollenspiele mit ein. Das Kind lernt auf spielerische Weise. Meditation soll Spaß machen, und die Kinder sollen ihre Erfolge und Fortschritte miterleben.

Was kostet die Meditationssitzung?

 

Eine Stunde (60 Min) kostet 60 Euro für ein einzelnes Kind.

Ich bin aber gerade dabei, einen Meditationskurs für Kinder einzurichten. Dann wird es preisgünstiger. Allerdings kann ich mich dann nicht auf die spezielle Problematik des Kindes einstellen.

 

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