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  • gila berg

Aktualisiert: 30. Okt 2019



Dankbarkeit ist immer authentisch und ehrlich, weil sie von innen, aus unserem Herzen kommt. Dankbarkeit ist eine Lebenseinstellung, eine innere Haltung uns selbst und dem Leben gegenüber. Dankbarkeit wirkt erhellend und führt zu emotionalem Wohlbefinden. Dankbarkeit verbindet und schlägt Wellen. Dankbar sein kann jeder Mensch, niemand ist davon ausgenommen. Und doch ist es wichtig, Dankbarkeit zu kultivieren, es in den ganz normalen Alltag zu integrieren. Das erfordert ein dankbares Bewusstsein und eine innere Hinwendung auf das Gute und Freudvolle in unserem Leben. Leben wir Dankbarkeit, d.h. sind wir Dankbarkeit, führt dies zu innerem Frieden, Zufriedenheit und Gesundheit. Wir sehen mit anderen Augen, wir fühlen anders, wir denken anders, wir verhalten uns anders und gelangen so zu einer neuen Sichtweise, die den gesamten Blick und unsere Realität verändert.


Aber was ist Dankbarkeit überhaupt?


Bei der Dankbarkeit kommen mindestens drei Arbeitsschritte zusammen: Ich nehme wahr, dass mir ein Geschenk angeboten wird, ich erkenne den Nutzen an und gehe in eine wertschätzende Haltung dem Gebenden, als auch dem Geschenk gegenüber. Dankbarkeit impliziert auch, dass wir anerkennen, keinen Anspruch auf das Geschenk zu haben. Aber wir haben wiederum die Gelegenheit, Gutes zu tun. Wissenschaftler sind sich einig: Ohne Dankbarkeit könnten wir nicht gedeihen.


Wirkungen von Dankbarkeit


Eine Menge Studien befassten sich mit der Wirkung von Dankbarkeit auf Gesundheit und Wohlbefinden:

Das Führen eines Dankbarkeits- Tagebuches führte zu Reduktion von Stresshormonen, wie Cortison im Blut und senkte das Gefühl von Hoffnungslosigkeit.

Bei chronischen Schmerzpatienten trug Dankbarkeit zur Verbesserung der Schlafqualität bei.


Es wurde festgestellt, dass Dankbarkeit das Selbstwertgefühl hebt, die Willenskraft beeinflusst, Beziehungen belebt, sportliche und intellektuelle Leistungsfähigkeit verbessert und Kreativität fördert. Dankbarkeit ist ein Energiebooster, ein Positivum, ein Lebensaufheller erster Güte.


Wie reagiert unser Gehirn auf Dankbarkeit?


Messungen von Gehirnaktivitäten haben ergeben, dass bei Dankbarkeit mehrere Hirnregionen gleichzeitig aktiv sind. So soziales Denken, Logik, sensorische Verarbeitungsprozesse und Gefühlsregionen. Dankbarkeit bringt auch das Belohnungssystem zum Aufleuchten, sowie den Hypothalamus, der die Ausschüttung von Hormonen steuert, die auch für die Glücksgefühle verantwortlich sind.

Der Neurowissenschaftler Rick Hansen sagt:" Das Hirn nimmt die Form an, die der Geist ihm vorgibt". Trainiert man sein Gehirn auf Dankbarkeit, wird man immer leichter Dinge im Leben wahrnehmen, die der Dankbarkeit wert sind.

Das Gehirn verlangt immer nach etwas Neuem, Unerwartetem. Auf den Stimulus des Neuen reagiert unser Mittelhirn, in dem auch das Dopamin beheimatet ist. Dopamin ist ein Glücksbotenstoff und setzt den ganzen Körper in Bewegung. Dieses Hirnareal verbindet Lernzentren mit dem Erinnerungsvermögen. Erinnern wir uns an etwas, wofür wir dankbar waren, erlernt das Gehirn sozusagen die Dankbarkeit. Wir müssen unser Gehirn auf etwas Neues ausrichten, um diesen Effekt zu erzielen. Lassen wir uns also immer wieder überraschen. Es lohnt sich mutig und neugierig, abenteuerlustig und kreativ zu sein und dabei eine positive, dankbare Haltung einzunehmen. Seien Sie schon im Vorhinein dankbar, für das, was Ihnen geliefert wird und empfangen Sie es mit offenem Herzen und offenen Armen.


Dankbarkeit ist, ähnlich wie Liebe, Freude oder Frieden, eine hochfrequente Energie. Wenn wir dankbar sind, befinden wir uns in einer höheren Schwingung, die es uns erlaubt, in das große Feld der Potenziale vorzustoßen, wo wir unsere Träume und Ziele wahr machen können. Versetzen wir uns mit all unseren Sinnen in den Zustand, den wir erreichen wollen und sind wir schon JETZT dankbar für das Ergebnis, wird es sich in unserem Leben zeigen. Wenn wir dankbar sind, reagiert unser Herz. Das zeigt sich in Form von Freude, Leidenschaft und Begeisterung. Uns strömt eine große Kraft und Stärke zu, die uns zu Höchstleistungen befähigt. Geist und Körper werden kohärent, das heißt schwingungsgleich. Wir fühlen uns unwiderstehlich großartig und wir leuchten von innen. Unsere Dankbarkeit verstärkt sich, und wir stecken andere damit an.

Dankbarkeit verbindet. Sie hebt alles Trennende zwischen Menschen auf und somit auch die Angst und das Leid. Vor allem gönnen wir anderen im Zustand der Dankbarkeit ihren Erfolg im Leben. Wir vergleichen uns nicht mehr, weil wir bewusst wahrnehmen, wieviel uns das Leben gibt, ohne dass wir etwas dafür tun müssen. Wir vergeben anderen viel eher und uns selbst mit unseren Schuldgefühlen und den Projektionen.


Aktivitäten zur Dankbarkeit:


Eine gute Übung ist es, sich täglich bewusst zu machen, welche guten Dinge einem am vorherigen Tag passiert sind.

Führen Sie ein Dankbarkeitstagebuch, in das Sie jeden Abend fünf gute Dinge hineinschreiben, die sich am gleichen Tag ereignet haben. Sie werden bemerken, dass Sie viel besser ein- und durchschlafen und bessere Träume haben!


Kultivieren Sie Ihre Dankbarkeit. Wenn wir unserem Leben mit Achtung, Wertschätzung und Dankbarkeit begegnen, verändern wir unsere Einstellungen, unsere Interpretationen. Wir werden gelassener, milder und sanfter. Das bedeutet auch, dass wir anders auf zukünftige Ereignisse, Zustände reagieren und an Resilienz gewinnen. Gleichzeitig verändern wir unsere Selbstgespräche, was wiederum unser Verhalten und unsere Realität verändert.


"Freude herrscht, wenn das ganze Wesen in eine Richtung weist, und sie will nie gehortet, sondern immer geteilt werden." schreibt der Theologe und Schriftsteller Frederick Buechner.


Um Dankbarkeit im Leben empfinden zu können, müssen wir uns auf das Gute in unserem Leben ausrichten. Und wenn wir das Gute erkannt haben, sollten wir lernen, es anzunehmen. Erkennen wir, wie gut es das Leben mit uns meint, geraten wir in einen Zustand der Gnade. Wir erkennen, dass eine große Macht und Intelligenz es immer gut mit uns meint: Wir werden auch in unseren tiefsten Tiefen von Erfahrung immer getragen. Im Nachhinein wird uns bewusst, dass eine Krise eine große Chance zum Wachsen war. Befinden wir uns im Zustand der Gnade, sind wir bereit, Gutes zurück- und weiter zu geben. Verpflichten Sie sich dazu!


Schreiben Sie einmal auf, für was Sie im Ihrem Leben dankbar sind: für das, was Sie sind, was Sie haben und was Sie können. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Fähigkeiten, Ihre Talente und Begabungen, auf alles Materielle, auf Menschen, die Ihnen gut tun und auf Ihre Charakterstärken. Erinnern Sie sich an alles in Ihrem Leben, was Sie als Wunder erlebt haben, was magisch war und wo Sie großes Glück (im Unglück) hatten. Schreiben Sie jeden Tag eine Seite in ein schönes Büchlein, und lesen Sie sich Ihre Erinnerungen immer mal wieder durch.


Schreiben Sie jemandem, dem Sie dankbar sind, einen Dankesbrief. Dabei ist es egal, wie lange das Ereignis her ist, für das Sie diesem speziellen Menschen dankbar sind. Die Antwort wird Sie sehr überraschen und Sie bestärken, dies öfter zu tun.

Sagen Sie Menschen DANKE, viel häufiger, als bisher. Tun Sie es möglichst gleich, warten Sie nicht (Jahre) damit. Bedanken Sie sich auch für "Kleinigkeiten". "Dankeschön" ist ein Zauberwort. Es verwandelt Menschen auf der Stelle, auch den, der sich bedankt.


Die Sprache der Dankbarkeit ist international. Wenn wir aufrichtig dankbar sind, zeigen fast alle Menschen den gleichen Gesichtsausdruck und die gleiche Körperhaltung. Die Hände spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine bestimmte Handhaltung ist ein Symbol für Dankbarkeit. Hier können wir alle viel voneinander lernen. Eine dankbare Haltung bewirkt eine besondere Dynamik von Geben und Nehmen, eine treibende emotionale Kraft, ein Bindeglied zwischen Menschen.

Wenn wir Dankbarkeit internalisiert haben, es wirklich leben, geraten wir in einen neuen Seinszustand, in ein anderes geistiges Betriebssystem.


" Wir sind für nichts so dankbar, wie für die Dankbarkeit." Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach.


Dankbarkeit und Achtsamkeit hängen eng zusammen. Sprechen Sie DANKE immer nur dann aus, wenn Sie auch wirklich dankbar sind. Denken Sie dabei nicht an sich oder wie gut Sie dastehen, sondern nur an das Gute, das andere für Sie tun.


" Manchmal will auch unser Licht erlöschen und wird dann durch ein Erlebnis an einem Menschen wieder neu angefacht. So hat jeder von uns in tiefem Dank derer zu gedenken, die Flammen in ihm entzündet haben" schrieb Albert Schweitzer.


Wer hat in Ihnen die Flamme entzündet? Ihnen aus Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit herausgeholfen? Ihnen den Weg gezeigt, der aus der Orientierungslosigkeit herausführte?


Seien Sie dankbar! Denn Dankbarkeit wirkt ansteckend!


Dankbarkeit und Achtsamkeit


Wenn wir dankbar sind, befinden wir uns im Schöpfermodus. Wir vergessen Zeit und Raum und unsere Körperlichkeit und sind auf die Geschenke fokussiert, die wir erhalten - materiell sowie immateriell. Diese anerkennende Aufmerksamkeit führt uns weg von der Vergangenheit und der Zukunft und ermöglicht uns, im HIER UND JETZT zu verweilen. Wenn wir schöpferisch bewusst sind, erschaffen wir automatisch mehr von dem, worauf wir unseren Fokus richten. Wenn wir kontinuierlich das dankbar anerkennen, was wir bereits haben, erleben wir mehr Freude. Es ist klug, immer das ins Bewusstsein zu holen, was wir alles bereits haben, um es zu vermehren. Durch positive Emotionen fühlen wir uns reicher, und wer sich reich fühlt, der erschafft weiteren Reichtum. Dasselbe gilt für Beziehungen: auch hier gibt zwei Richtungen, auf die wir unsere Aufmerksamkeit ausrichten: Meckern und Dankbarkeit. Viele Dinge nehmen wir als selbstverständlich wahr. Oft sind dies kostbare Geschenke, die wir uns nicht verdienen müssen. Dankbarkeit verschiebt unsere Perspektive. Ein dankbarer Mensch geht ganz anders durchs Leben als ein undankbarer. Er fühlt sich wie ein König in seinem Leben und betrachtet alles als Geschenk. Er fühlt sich reich gesegnet, auch wenn er nicht alle materiellen Güter besitzt, die er sich vielleicht wünscht. Dankbarkeit kann man trainieren und zu einer Gewohnheit werden lassen. Trainieren wir also Dankbarkeit als stetige Geisteshaltung. Das lässt uns zufriedener, gelassener und chancenbewusster durchs Leben gehen. Danke!























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  • gila berg

Aktualisiert: 17. Mai 2019

Bewegende Bilder zu Palmen im Wind (nur auf dem Laptop auf der Home - Seite zu sehen).


Wir sehen Palmen im Hintergrund, die sich leicht mit dem Wind biegen und einen blau-weißen Himmel mit vorüberziehenden Wolken. Beim Betrachten überkommt uns - wenn wir ein wenig länger in der Betrachtung verweilen - ein Gefühl der Ruhe . Obwohl die Palmen hoch hinaufragen, biegen sie sich mit einer unglaublichen Leichtigkeit. Sie schwingen mit dem Wind, und unsere Befürchtung, sie könnten brechen oder entwurzeln, ist absolut unberechtigt. Wenn wir auf den Himmel im Video schauen, sehen wir, wie Wolken kommen und gehen, einem ständigen Rhythmus folgend.

Wenn ich Menschen in ihrer Vorstellung an einen Lieblingsort schicke, wählen sie häufig einen Strand mit wehenden Palmen und vorüberziehenden Wolken, begleitet von einem warmen Sommerwind. Der Wind weht leicht, und die Temperatur ist angenehm. Geist und Körper fühlen sich wohl und entspannt.

Was fasziniert uns also so sehr an dem Video und an unserem Vorstellungsbild von einem Sehnsuchtsort, wo alle unsere Sorgen, Nöte und Ängste aufgehoben sind? Es scheint ein paradiesischer Ort zu sein, vielleicht eine Erinnerung aus der Tiefe unseres Unterbewusstseins? In unserer Sehnsucht kommen wir in Berührung mit unserem Herzen. Sehnsucht ermahnt uns, unsere Träume nicht zu verlieren, nicht innerlich stehen zu bleiben . " Der Mensch, der sehnt, besitzt alles, was er braucht. Auch im tiefsten Mangel hat er die Sehnsucht nach dem in sich, was seine Seele im Tiefsten zufriedenstellt" sagt Amseln Grün ( Buch: "Bleib deinen Träumen auf der Spur - das Buch der Sehnsucht").

Sehnsucht drängt darauf, dass wir unsere Herzen weit machen, weit wie der Horizont - und alle Grenzen überwinden.

Wobei wir bei den Wolken wären...


Wir assoziieren die Wolken mit unseren Gedanken. Auch sie kommen und gehen und hören nie auf. Doch manchmal gelingt es uns in bestimmten für uns schwierigen Situationen nicht, die Gedanken ziehen zu lassen. Wir versuchen, sie festzuhalten, um eine Lösung zu erzwingen. Wir meinen dann, je länger wir die schwierigen Gedanken drehen und wenden, um so eher werden wir eine Lösung für unser Problem finden. Dann befinden wir uns in einer gedanklichen , zermürbenden Endlosschleife und müssen erkennen, wir stecken fest. Wenn wir etwas anhalten und unter Kontrolle behalten wollen, tappen wir in eine Falle. Das Leben entfaltet sich nicht mehr, wir haben den sog. Tunnelblick. Wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Unser Blick ist dann auf die Vergangenheit, auf Schuld und Sühne, auf Fehler und vermeintlich Schuldige gerichtet. In dieser inneren Dunkelheit können wir das Licht nicht sehen, das uns Erkenntnis bringt. Die einzige Chance ist, die Gedanken ziehen und los zu lassen, die Kontrolle abzugeben und den Weg freizumachen für das Walten einer höheren Kraft und Macht. Das Zauberwort heißt Vertrauen. Wir wissen dies instinktiv, weil wir alle mit dieser Macht verbunden sind und sie in uns tragen, aber dieses Wissen in die Realität umzusetzen, fällt uns unheimlich schwer. Lieber wählen wir den Widerstand, als uns hinzugeben. Aber da genau liegt das Problem. Würden die Palmen sich "menschlich" verhalten und nicht mit den Naturgewalten mitschwingen, würden sie tatsächlich entwurzeln. So sind auch wir oft entwurzelt und fühlen uns als Opfer der Umstände. Wir fühlen uns kraft- und "saftlos" , sind gedankenverloren, richtungslos , begrenzt, gefesselt an unsere Gewohnheiten, glauben uns allein und ungeliebt..

Sobald wir anfangen, uns diesen Umstand bewusst zu machen, sind wir der Lösung ein großes Stück näher gekommen.

Deshalb lieben wir die biegsamen Palmen und die vorüberziehenden Wolken so sehr, weil sie uns die Lösung praktisch auf dem Silbertablett servieren. Sind wir in der Natur und geben uns ihrem Rhythmus hin, verlieren wir das Gefühl von Zeit, Raum und Körperlichkeit. Das stimmt uns ruhig und friedlich. Das Gehirn hat die Chance, sich neu auszurichten. Auch Entspannungsübungen und die Meditation tragen dazu bei. Befinden wir uns dann wieder in der Realität, stellen wir, fest, dass die Lösung immer da war, wir sie nur mit dem Balken in unserem Auge nicht gesehen haben.


Gehen wir also öfter in die Natur oder meditieren wir, um Antworten auf unsere Fragen zu bekommen. Hingabe und ein unerschütterlicher Glaube helfen uns dabei. Achtsamkeit und Dankbarkeit ziehen Lösungen für unsere Probleme magisch an. Nehmen wir uns eine Auszeit, haben wir Geduld und seien wir selbst die Palmen im Wind. Lassen wir Gedanken los und die damit verbundenen Gefühle. Richten wir unserem Blick himmelwärts und gehen wir auf Empfang. Binden wir uns oben an und verwurzeln wir uns in der Erde, holen wir uns das Licht vom Himmel und die Kraft aus dem Boden unter unseren Füßen: dann sind wir in unserem natürlichen Seins - Zustand. Mehr müssen und können wir nicht tun. Bleiben wir aufmerksam und im HIER UND JETZT, damit sich das Leben in uns und um uns herum entfalten kann.


Warum habe ich das Video auf der Seite Home als Hintergrund gewählt?

Wenn du die Seite Home aufschlägst, wirst du dich mit dem Text beschäftigen, um zu erfahren, ob ich dir etwas für dich Sinnstiftendes anbiete. Genau so soll es sein. Was im Hintergrund abläuft, ist zunächst zweitrangig, und vielleicht bemerkst du es nicht einmal.

Doch unterbewusst nimmst du den Hintergrund wahr. Er versetzt dich in eine ruhige, entspannte Stimmung. Das Gehirn arbeitet harmonisch und du bist klarer, präsenter und bewusster. Es fällt dir leichter, Entscheidungen zu treffen. Du wählst das richtige für dich, das dir guttut und dir weiterhilft. Wenn du entspannt einen Text liest, verstehst du ihn eher . Dein Bauchgefühl gibt dir die für dich stimmigen Antworten. Dein Mut wächst, das Neue zu wagen. Und genau das möchte ich für dich. Bewege dich und tue einfach nur den ersten Schritt. Ob mit mir zusammen oder mit jemand anderem, der dir professionell hilft. Hauptsache ist, du beginnst JETZT mit der Veränderung hin zu einem schönen Leben.

Folge deiner Sehnsucht...


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  • gila berg

Aktualisiert: 1. März 2019

Das Video: Am Meer ( nur auf dem Computer auf der Homepageseite " Methoden" zu sehen).


Welche Gedanken verbinden wir mit dem Meer? Es erinnert uns an Urlaub, an eine Sehnsucht nach Weite, Freiheit, Abenteuer, fernen Ländern und wunderschönen Inseln mit weißen Stränden. Schon allein die Vorstellung von Wellenrauschen beruhigt uns und wirkt entspannend. Was hat es mit dieser Faszination auf sich? Das Meer zieht uns magisch an und hat viele Entdecker bewogen, ihr Leben zu riskieren, um ferne Erdteile zu erforschen. Das Meer war rau, und oft lieferten sich Mensch und das Meer einen erbitterten Kampf, den nicht immer die Menschen gewonnen haben. Das Meer ist unberechenbar, sowie seine Wellen. Das zieht viele Surfer an, die auf den höchsten Wellen reiten. Auf meinen Weltreisen auf einem damals großen Schiff habe ich die Gewalt meterhoher Wellen erleben dürfen. Ich stahl mich nach draußen und stand am Bug des Schiffes ähnlich wie Kate Winslet im Film "Titanic". Vor so viele Naturgewalt überkommt einen das Gefühl von großer Demut, Ehrfurcht und Größe schlechthin. Es ist erhebend, beängstigend zugleich und doch auch verbindend und euphorisierend.

Wenn ich Menschen anleite, in ihrer Vorstellung an ihren Lieblingsort zu gehen, stellen sie sich oft einen Strand mit Palmen am Meer vor. Dort in der Vorstellung ist es dann möglich, die Probleme des Alltags zu vergessen, sich zu entspannen und sich glücklich zu fühlen. Die Zeit, der Körper, und die Umstände sind aufgelöst, und wir erfahren die Situation im Hier und Jetzt.

Die Liebe zum Meer hat viel mit unserem Innenleben zu tun. Wasser ist unser Elixier. Wir verbrachten annähernd 9 Monate im Fruchtwasser. Wir können Wassermoleküle sogar mit unseren Gedanken beeinflussen. Der japanische Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto fand heraus (und er dokumentierte diese Versuche fotografisch), dass Kristalle, die sich in gefrorenem Wasser gebildet hatten, ihre Form veränderten, wenn bestimmte Gedanken auf sie gerichtet wurden. Er fand heraus, dass Wasser von klaren Quellen und Wasser, welches liebevollen Worten ausgesetzt wurde, strahlende, komplexe und farbenfrohe, schneeflockenartige Formen aufwies. Als Kontrast: verunreinigtes Waser, welches negativen Gedanken ausgesetzt wurde, zeigte unvollständige, asymmetrische Formen in grauen Farben. Die Implikationen zeigen ein neues Bewusstsein, wie wir unsere Welt und unser persönliches Wohlergehen beeinflussen können. (Quelle: Wikipedia). Bedenke: Wir bestehen zu 70% aus Wasser !!


Wir lieben die Farbe des Meeres, dieses Blau, das den Himmel spiegelt und die Farbe unseres Kehlkopfchakras ist , das Chakra der Wahrheitsfindung und der Kommunikation. Wir kommen in eine höher frequente Energie, die uns gesunden, das Herz langsamer schlagen lässt und den Blutdruck senkt. Instinktiv spüren wir, dass wir ein Teil dieses großen Meeres sind.

Doch in Lebenssituationen, in denen Kummer, Leid und Schmerz vorherrschen, glauben wir, von dem großen Meer aller Möglichkeiten, dem Meer der Potentiale, getrennt zu sein. Wir erleben uns dann als ein einzelner Tropfen im Ozean des Lebens, getrennt von den anderen Tropfen. Dieser Tropfen glaubt nicht mehr, das große Meer zu sein. Aber dieses Gefühl der Trennung erzeugt erst den großen Schmerz. Wir sind blockiert, verharren in der Stagnation, in der Bewegungslosigkeit und können die Wahrheit nicht mehr sehen. Aber stehendes Gewässer wird krank und macht krank mit seinen Keimen und Bakterien. Das kennen wir alle.

Wenn Energie in unserem Körper stagniert, fühlen wir uns unwohl, depressiv, weil es nicht unser natürlicher Zustand ist. Schon allein das Beobachten des fließenden Wassers bringt unser Innenleben wieder in Bewegung .

Die Übungen auf meiner Homepageseite "Methoden" haben eine große Wirkung auf unseren Gesundungsprozess. Das Geheimnis ist Hingabe und Loslassen. Wenn wir die Kontrolle aufgeben, alles alleine meistern zu müssen, können Wunder geschehen und Heilung kann beginnen. Wir reiten wieder auf den Wellen, anstatt ihnen ausgeliefert zu sein, verbunden mit großer Angst, unterzugehen.

Hier kann Meditation viel bewirken. Wenn wir unseren Verstand für eine Weile ausschalten, kann etwas Größeres durch uns hindurch wirken und unser gesamtes System regenerieren. Alles harmonisiert sich und beginnt wieder zu fließen. Wir geben jeden Wiederstand auf und folgen den Wellen: dem Auf und Ab des Lebens, wir fallen hin und stehen wieder auf, wir üben uns im Geben und Nehmen. Das bedeutet, wir lernen allmählich, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen und auch die Tiefen als Chance anzuerkennen für inneres Wachstum und Weiterentwicklung. Wir sind kein einzelner Tropfen, der für sich ums Überleben kämpfen muss. Wir sind Teil des Ganzen, wir sind mit jedem verbunden, und wir alle zusammen bilden das große Ganze.


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